Die Frankfurter Buchmesse findet vom 7. bis zum 11. Oktober zum 78. Mal statt. Auch in diesem Jahr ist DAS SYNDIKAT, der Verein für deutschsprachige Kriminalliteratur, dort mit einem Stand vertreten. Zu finden ist dieser in Halle 5.0 unter der Stand-Nummer D48. Zu den spannenden Krimis, die dort präsentiert werden, gehört auch meine „Terrorballade“. Am Mittwoch, den 7.10., gebe ich einen kleinen Ausschnitt daraus als „Quickie-Lesung“ zum Besten.
Als Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 ist der WerkRaum vom 2. Mai bis 31. Oktober 2026 ein offenes Forum für Dialogformate und Veranstaltungen. Im Erdgeschoss des ehemaligen SportScheck-Gebäudes in der Langgasse bringen Ausstellungen, Workshops, Lesungen, Diskussionen und Mitmachformate Akteurinnen und Akteure aus Stadtgesellschaft, Kultur, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Jeder Monat steht unter einem thematischen Schwerpunkt, der zentrale Fragen des städtischen Zusammenlebens aufgreift.
Zum Monatsthema „Stadtgeschichte/n“ lese ich am Donnerstag, den 27.8., ab 18:00 Uhr Geschichten aus Wiesbaden, die sich genauso ereignet haben oder ereignet haben könnten. Mein jüngster Roman „Terrorballade“ über das Wiesbadener Vermächtnis der RAF nimmt die Stadt unter zeitgeschichtlichen Aspekten ins Visier. Der Essay „Sinnieren im Kaffeetakt“ liefert einen koffeinhaltigen Gedankenstreifzug durch unsere Innenstadt. Und auch das ein oder andere Gedicht aus dem Band „Leuchtfeuer“ kann nicht verhehlen, dass es seinen Ursprung in den Straßen der hessischen Landeshauptstadt hat.
Nach der öffentlichen Auszählung der Stimmzettel der Kulturbeiratswahl am 23. Juni 2026 hat der Wahlausschuss der Stadt Wiesbaden am 26. Juni 2026 das vorläufige Ergebnis der Wahl bestätigt. Insgesamt haben 1.675 Bürgerinnen und Bürger online über die 13 Spartenmitglieder des Kulturbeirats abgestimmt. Im September startet das Gremium in seine vierte Amtszeit, und ich freue mich, erneut dabei zu sein. Ganz herzlichen Dank an alle, die mir ihre Stimme gegeben haben! Mich in die Kulturpolitik meiner Heimatstadt einzumischen, bleibt mir ein wichtiges Anliegen. Es warten große Herausforderungen auf uns. Mehr denn je wird Mut und Vorstellungskraft gefragt sein, um die Weichen für die Zukunft zu stellen. Ich gelobe, beides in die Waagschale zu werfen, soweit meine Ressourcen daran reichen. Für Impulse, Kritik oder Fragen zu dem, was der Kulturbeirat so macht, bin ich jederzeit ansprechbar.
„A Tribute to Alexander Pfeiffer“, die Vertonung von 24 meiner Gedichte durch M. Kruppe, ist jetzt rund um die Uhr online nachhörbar. Ursprünglich gesendet bei radio x, steht das Programm nun in voller Länge als Audiodatei auf der Website von Ewart Reder zur Verfügung.
Seit 2024 laden die „Eltviller WeinSchreibereien“, initiiert vom Eltviller Wein- und Kulturverein e. V. in Kooperation mit der Stadt Eltville, Autorinnen und Autoren ein, in der Wein-, Sekt- und Rosenstadt am Rhein zu wohnen und zu arbeiten. So durfte ich in den letzten fünf Tagen als mittlerweile 27. WeinSchreiber*in vor Ort residieren und an einem Beitrag für die Anthologiereihe der „WeinSchreibereien“ stricken. Es wird ein Liederzyklus aus sechs Gedichten über Wein, Rosen, Burgen und dunkle Keller unter dem Obertitel „Die Tage des Weines und der Rosen“ (geborgt von dem Jack Lemmon-Film „Days of Wine Roses“ aus dem Jahr 1962). Mit den Worten meines großartigen Gastgebers Thilo Bauschke, mit dem ich so einige „Marmeladenglasmomente“ teilen durfte: „Ich kam als Fremder und ging als Freund.“ Mein herzlichster Dank gilt außerdem Dominic Nebel (wineBANK Rheingau), Stefan Lergenmüller (Weingut Schloss Reinhartshausen) und Erni Pietrzak, die mich herumgeführt und meine Fragen beantwortet haben – und nicht zuletzt dem Projektleiter Ulrich Bachmann, ohne den das alles nicht möglich wäre.