„A Tribute to Alexander Pfeiffer“, die Vertonung von 24 meiner Gedichte durch M. Kruppe, ist jetzt rund um die Uhr online nachhörbar. Ursprünglich gesendet bei radio x, steht das Programm nun in voller Länge als Audiodatei auf der Website von Ewart Reder zur Verfügung.
Seit 2024 laden die „Eltviller WeinSchreibereien“, initiiert vom Eltviller Wein- und Kulturverein e. V. in Kooperation mit der Stadt Eltville, Autorinnen und Autoren ein, in der Wein-, Sekt- und Rosenstadt am Rhein zu wohnen und zu arbeiten. So durfte ich in den letzten fünf Tagen als mittlerweile 27. WeinSchreiber*in vor Ort residieren und an einem Beitrag für die Anthologiereihe der „WeinSchreibereien“ stricken. Es wird ein Liederzyklus aus sechs Gedichten über Wein, Rosen, Burgen und dunkle Keller unter dem Obertitel „Die Tage des Weines und der Rosen“ (geborgt von dem Jack Lemmon-Film „Days of Wine Roses“ aus dem Jahr 1962). Mit den Worten meines großartigen Gastgebers Thilo Bauschke, mit dem ich so einige „Marmeladenglasmomente“ teilen durfte: „Ich kam als Fremder und ging als Freund.“ Mein herzlichster Dank gilt außerdem Dominic Nebel (wineBANK Rheingau), Stefan Lergenmüller (Weingut Schloss Reinhartshausen) und Erni Pietrzak, die mich herumgeführt und meine Fragen beantwortet haben – und nicht zuletzt dem Projektleiter Ulrich Bachmann, ohne den das alles nicht möglich wäre.
Mein geschätzter Kollege M. Kruppe aus Leipzig, seines Zeichens Rezitator, Autor und Literaturperformer, hat 24 Gedichte von mir zu Musik von Old Soul Blues und Wayne Lost Soul eingelesen. Diese stammen zum Teil aus dem Band „Leuchtfeuer“, zum Teil aus der Literaturzeitschrift MAULhURE und sind zum Teil auch neueren Datums und bislang noch unveröffentlicht.
Zu hören sind diese unter dem Titel „A Tribute to Alexander Pfeiffer“ am Mittwoch, dem 3.6., von 15:00 bis 16:00 Uhr beim Frankfurter Stadtradio radio x in der Literatursendung „WortWellen“ von Ewart Reder. Zuhören kann man im Stadtgebiet Frankfurt unter FM 91,8, überall sonst auf der Welt ganz einfach online per Livestream.
Komplettiert wird die Sendung durch einen Epilog mit Texten von Ewart Reder sowie einem lyrischen Nachschlag von M. Kruppe. „Lasst euch reinfallen und genießt es“, schreibt Ewart Reder in seiner Ankündigung. Ich sage tief empfundenen Dank an Herrn Kruppe, der, um es mit den Worten eines anderen Kollegen auszudrücken, hier „ordentlich Sahne auf meinen Kuchen gemacht“ hat.
Ab dem 27. Mai können die Zugangsdaten für die Wahl des Kulturbeirats der Landeshauptstadt Wiesbaden beantragt werden. Am Samstag, den 30. Mai findet von 12:00 bis 16:00 Uhr ein Forum zum Kennenlernen der Kandidierenden statt. Im WerkRaum, der Interimsspielstätte des sam (Stadtmuseum am Markt) im ehemaligen „Sport Scheck“ in der Langgasse 5 – 9 können sich alle Interessierten ein Bild von den zahlreichen und ganz unterschiedlichen Bewerberinnen und Bewerbern für das Gremium machen. Nach Abschluss der Vorstellungsrunde (und währenddessen) kann man mit den Kulturvertreterinnen und -vertretern ins Gespräch kommen. Der Eintritt im WerkRaum ist frei, vor Ort gibt es eine Gastronomie mit kleinen Speisen und Getränken. Ich trete, wie schon bei den ersten drei Wahlen zum Kulturbeirat, als Kandidat in der Sparte Literatur an freue mich, mit den interessierten Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern ins Gespräch zu kommen. Die Literatur sollte ab etwa 13:55 Uhr ihr Spotlight bekommen.
In diesem Jahr wird der Kulturbeirat der Landeshauptstadt Wiesbaden neu gewählt. Ab dem 27. Mai können die Zugangsdaten für die Wahl beantragt werden, seit gestern sind die insgesamt 42 Wahlvorschläge für die sieben Plätze in kulturellen Sparten und sechs spartenunabhängigen Plätze bekannt. Ich gehöre dem Gremium, das die Stadtverordnetenversammlung in allen kulturell relevanten Vorgängen berät, seit seiner Gründung im Jahr 2018 an und engagiere mich dort unter anderem in der AG Kulturelle Bildung sowie der Steuerungsgruppe Walhalla. Dieses Engagement möchte ich sehr gerne auch in den nächsten vier Jahren fortsetzen und kandidiere erneut für die Sparte Literatur.