Autor: apfeiffer (Seite 42 von 44)

Renate-Chotjewitz-Häfner-Förderpreis 2015

Am 24.11.2008 verstarb meine geschätzte Kollegin Renate Chotjewitz-Häfner im Alter von 71 Jahren in Frankfurt am Main. Seit 2011 vergibt der Verband deutscher Schriftsteller (VS) jährlich zu ihrem Todestag den Renate-Chotzjewitz-Häfner-Förderpreis für Autorinnen im Rahmen einer Lesung unter dem Titel „Zwischen Fluss und Skyline“ in Erinnerung an diese engagierte, kluge, manchmal widerborstige Künstlerin und Literatin.

Nach Anna Rheinsberg (2011), Ulrike A. Kucera (2012), Nadja Einzmann (2013) und Ursula Flacke (2014) erhält in diesem Jahr Doris Lerche als bislang fünfte Autorin den Preis. Ich freue mich darauf, die Preisverleihung in Frankfurt zu moderieren.

Doris Lerche, Jahrgang 1945, arbeitet als freie Schriftstellerin, Zeichnerin und als Gestalt-Therapeutin in Frankfurt/Main. Sie war eine der ersten Satirikerinnen der Bundesrepublik sowie Initiatorin und langjährige Mitarbeiterin der Frankfurter „Romanfabrik“. Sie veröffentlichte Cartoonbücher, satirisch-poetische Erzählungen, Romane und Gedichte. Ihre Bücher wurden ins Türkische, Koreanische, Slowakische und Spanische übersetzt.

Renate-Chotjewitz-Häfner-Förderpreis 2015
„Zwischen Fluss und Skyline“
Preisverleihung und Lesung mit Doris Lerche
Laudatio: Peter Zingler
Moderation: Alexander Pfeiffer

Dienstag, 24.November 2015
20:00 Uhr
Hessisches Literaturforum im Mousonturm
Waldschmidtstr. 4
60316 Frankfurt am Main
Eintritt: 7,– / erm.: 4,– Euro
Reservierung: Tel.: 069/24449941, E-Mail: info@hlfm.de

Eine Veranstaltung des Verbands deutscher Schriftsteller (VS) – Landesverband Hessen mit Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Bei Zitat Mord

Cover-Bei Zitat Mord-kleinIn nur 26 Tagen diktierte der russische Dichter Fjodor Dostojewski seiner Stenografin und späteren Ehefrau Anna einen Roman, der Weltruhm erlangen sollte: „Der Spieler“, ein Roman, der in Wiesbaden entstand. Anlass für die Mitglieder der Wiesbadener Autorengruppe „Dostojewskis Erben“, ein ganz besonderes Spiel zu wagen: Aus einem zufällig ermittelten Zitat aus „Der Spieler“ sollten sie einen Kurzkrimi entwickeln – so schnell, packend und überraschend wie die Wendungen in Dostojewskis Meisterwerk. Entstanden sind 30 kriminelle Storys, die jetzt als Buch vorliegen. „Bei Zitat Mord“ heißt das Machwerk, das im Wiesbadener Brücken-Verlag erscheint und zu dem ich die Story „Take the money and run“ beigesteuert habe.

Schreibwerkstätten

Seit 2008 leite ich Schreibwerkstätten an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Zuletzt hatte ich Ende Juni das Vergnügen, die alljährliche Literaturwerkstatt des Schuldorfs Bergstraße in Seeheim-Jugenheim zu leiten: drei Tage bei sengender Hitze mit den Schülerinnen und Schülern des Leistungskurses Deutsch im Jahrgang 12. Die buchstäblich ausgebrüteten Texte wurden am Abend des dritten Tages in einer Lesung präsentiert.
Literaturwerkstatt Schuldorf Bergstraße 2015
Als nächstes steht für mich im August ein Sommer-Schreib-Camp mit Wiesbadener Schülern an. Es handelt sich um die Sieger des diesjährigen Schreibwettbewerbs der Written Art Foundation. Vorgegebenes Thema des Wettbewerbs war, eine Kriminalgeschichte mit Wiesbaden als dem Ort der Handlung zu schreiben. Zusammen mit dem Schreibzentrum der Goethe Universität Frankfurt sollen nun in den Sommerferien außerhalb des Schulalltages die Leidenschaft am Schreiben vertieft und junge Talente gefördert werden. Ich bin gespannt.

Durch die Nacht für Scheine und Geschichten

„Die längsten Reisen fangen an, wenn es auf den Straßen dunkel wird.“ Mit diesem Satz beendete Jörg Fauser seinen letzten Roman („Kant“, erschienen 1987). Für die Juni-Ausgabe des sensor-Magazins habe ich mich aufgemacht zu einer Reise durch die nächtlichen Straßen Wiesbadens. Den Beitrag mit dem Titel „Durch die Nacht für Scheine und Geschichten“ kann man jetzt auch online nachlesen.

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