
Das Sommer-Schreib-Camp 2016 der Written Art Foundation in Oestrich-Winkel verlief ebenso angenehm wie produktiv. Ich als „Schreibexperte“ könnte mit den teilnehmenden Schülerinnen und Schülern nicht zufriedener sein. Und offensichtlich hat es diesen auch Spaß gemacht. „Sich drei Tage intensiv dem Schreiben in einer solch schönen Atmosphäre widmen zu können, ist großartig“, sagte eine Schülerin, die extra für das Camp aus Hamburg angereist war. Ich kann mich nur anschließen.
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Ferienzeit – Schreibzeit: Nach einem sehr erfolgreichen Sommer-Schreib-Camp 2015 bietet die Written Art Foundation, der Verein zur Förderung des Schreibens, auch in diesem Jahr wieder einen dreitägigen Workshop für Wiesbadener Schülerinnen und Schüler an. Statt findet das ganze vom 27.-29. Juli in Oestrich-Winkel im Schloss Reichartshausen, am Campus der EBS Universität. Ich freue mich darauf, mit den Schülerinnen und Schülern, inspiriert unter anderem durch einen Besuch im Kloster Eberbach, an Geschichten in der Tradition der Schauerliteratur (gothic fiction) zu arbeiten.

Wie das ist, sich eine neue, zweite Heimat unter großen Entbehrungen erarbeiten zu müssen, diese Erfahrung macht derzeit Itab Alzoubi. Die 33-Jährige ist im November 2015 aus dem vom Bürgerkrieg zerstörten Syrien geflohen, seit drei Monaten lebt sie in Wiesbaden, in einer Containeranlage in Biebrich. Für die Juli/August-Ausgabe des sensor-Magazins habe ich mit ihr gesprochen.

An auffällig vielen Ecken und Enden meiner Stadt wird derzeit mit dem Begriff „Heimat“ operiert – nicht etwa im Namen eines dumpfen Nationalismus, nicht als Mittel zur Ausgrenzung vermeintlich Fremder, sondern in dem Bemühen, dem lange verpönten Wort eine positive Bedeutung zu geben. Es scheint fast so, als sei es plötzlich hip, sich mit dem persönlichen Lebensraum auseinanderzusetzen und zu identifizieren. Nur – warum gerade jetzt? Für die Juli/August-Ausgabe des sensor-Magazins bin ich der Frage nachgegangen.
Mittwoch, 8.6.2016
Kunstzimmer Nane Rosa
Rüdesheimer Str. 14
65197 Wiesbaden
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 8,- Euro
MORD IM RHEINGAUVIERTEL
Krimilesung mit: Belinda Vogt und Jürgen Heimbach
Moderation: Alexander Pfeiffer
Vom 29.5. bis zum 12.6. finden in diesem Jahr zum bereits fünften Mal die Kulturtage Rheingauviertel-Hollerborn statt. Wie in den Vorjahren bieten sie auch diesmal wieder mörderische Unterhaltung – in neuer Location: Belinda Vogt und Jürgen Heimbach werden das Kunstzimmer Nane Rosa heimsuchen, um dem Publikum blutige Verwicklungen und dunkle Geheimnisse aufzutischen, die diesmal vor allem um historische Themen kreisen. Ich habe die Freude, den Abend zu moderieren.
