Seit 2008 leite ich Schreibwerkstätten an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten, zum Beispiel den Folgenden:

„Performance Poetry“: Wie bringe ich (m)einen Text wirkungsvoll auf die Bühne?

Die seit mehr als zwei Jahrzehnten in Deutschland grassierende Welle der „Poetry Slams“, „Lesebühnen“, „Open Mics“ und anderer Veranstaltungsformate für Live-Literatur steht insbesondere für eine neue Lust an der Lyrik als Vortragskunst: vom Text zur Stimme durchs Mikrofon ins Gedärm der Zuhörer!

Lyrik ist ein alter Hut und doch ziemlich modern. Lyrik ist eigentlich nichts anderes als Musik machen mit Worten. „Performance Poetry“ funktioniert dementsprechend ganz ähnlich wie Songs, sie lebt von der Musikalität des Textes, vom Rhythmus und dem Fluss der Worte. Inhaltlich geht es darum, Emotionen zu größtmöglicher Wirkung mittels Sprache zu bringen. Die Texte kommen aus dem Bauch und genau dort sollen sie bei den Zuhörern auch wieder eintreffen. Die entscheidende Frage lautet: Wie bringe ich meine Texte wirkungsvoll auf die Bühne?

AES-2009-23

„Komplotte schmieden / Storys plotten“: Wie entsteht eine spannende Geschichte?

Es kommt nicht von ungefähr, dass die Handlung von Kriminalgeschichten als „Plot“ bezeichnet wird – ein Wort, das sich auch mit „Verschwörung“ oder „Komplott“ übersetzen lässt. Was braucht man aber für einen Komplott, der aufgeht? Was braucht man als Autor für eine funktionierende Spannungsgeschichte?

Von Jim Thompson, einem Klassiker der amerikanischen Kriminalliteratur stammt das Zitat: „There is only one plot: Things are not what they seem“. Wie lasse ich also meine Leser erahnen, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen, dass etwas ganz furchtbar faul ist an dem, was ich ihm zu erzählen gedenke, und wie bringe ich ihn dazu, unbedingt herausfinden zu wollen, was genau da so verdammt faul ist und warum? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Schreibwerkstatt in Theorie und Praxis.

Sommer-Schreib-Camp-2015-Fffm-2

Bisherige Partner bei der Durchführung meiner Schreibwerkstätten sind:

Amt für Lehrerbildung Frankfurt
Medienzentrum Wiesbaden
Diltheyschule, Wiesbaden
Friedrich-List-Schule, Wiesbaden
Schule auf der Aue, Münster
Albert-Einstein-Schule, Maintal
Max-Beckmann-Schule, Frankfurt am Main
Martin-Niemöller-Schule, Wiesbaden
Hessisches Kultusministerium
Justizvollzugsanstalt Wiesbaden
Schuldorf Bergstraße, Seeheim-Jugenheim
Written Art Foundation, Frankfurt
Schreibzentrum der Goethe Universität, Frankfurt
Kulturamt Wiesbaden
Mauritius-Mediathek, Wiesbaden

Institutionen, die Interesse haben, eine Schreibwerkstatt mit einem der genannten (oder auch ganz anderen) thematischen Schwerpunkten anzubieten, können sich gerne wegen weiterer Informationen bei mir melden. Siehe dazu unter Kontakt & Impressum.

Schule auf der Aue-2009-1

Berichte zu früheren Schreibwerkstätten:

– Schreibwerkstatt an der Friedrich-List-Schule in Wiesbaden im Jahr 2011
– Literaturwerkstatt 2015 am Schuldorf Bergstraße in Seeheim-Jugenheim
„Sommer-Schreib-Camp 2015“ an der Goethe Universität in Frankfurt
– „Sommer-Schreib-Camp 2015“: Bericht des Wiesbadener Kuriers
„Sommer-Schreib-Camp 2016“ an der EBS Universität in Oestrich-Winkel
– Schreibwerkstatt an der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden im Jahr 2016
– Schreibwerkstatt an der M.-Niemöller-Schule 2016: Bericht des Wiesbadener Kuriers
– Schreibwerkstatt in der Mauritius-Mediathek 2017: Bericht des Wiesbadener Kuriers