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Aktuell biete ich vor allem folgenden Workshop an, den ich bereits mit
Schülern der Klassen 8 bis 13, aber auch mit Lehrern im Rahmen von kreativen
Fortbildungsmaßnahmen abgehalten habe:
„Performance Poetry“ oder: Wie bringe ich (m)einen Text wirkungsvoll auf
die Bühne?
Die seit mehr als einem Jahrzehnt in Deutschland grassierende Welle der
„Poetry Slams“ (Dichterwettkämpfe vor einem Publikum, das zugleich als Jury
agiert) steht für eine ganz neue Lust an der Lyrik: vom Text zur Stimme durchs
Mikrofon ins Gedärm der Zuhörer! Gedichte schreiben ist „in“ wie seit den 60er
Jahren nicht mehr – aber nicht mehr für die geheime Kladde, die zuhause unterm
Kopfkissen gehütet wird, sondern für den Vortrag auf der Bühne.
Die formalen Vorgaben für diese Art der „Performance Poetry“ sind gering,
wichtig ist in erster Linie eine gewisse Musikalität des Textes, sind Rhythmus
und Fluss der Worte. Inhaltlich geht es darum, Emotionen zu größtmöglicher
Wirkung mittels Sprache zu bringen. Die Texte kommen aus dem Bauch und genau
dort sollen sie bei den Zuhörern auch wieder eintreffen. Die entscheidende
Frage lautet: wie bringe ich meine Texte wirkungsvoll auf die Bühne?
In dieser Schreibwerkstatt wird zunächst darüber berichtet , was „Performance
Poetry“ ist und wie sie aussehen kann. Dann geht es darum, eigene Texte für die
Bühne zu schreiben und an ihnen zu arbeiten. In mehreren gemeinsamen Sitzungen
oder auch in einer ganztägigen Sitzung wird an Text und Vortrag gefeilt, am Ende
sollte eine aufführungsreife Lyrik-Performance stehen.
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